Wie kommen Beschäftigte zuverlässig zur Arbeit? Wie bleiben Unternehmen im Landkreis Zwickau für Fachkräfte gut erreichbar und attraktiv? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Mobilitätskonzepts. Denn gerade für Pendler, Auszubildende, Schichtarbeiter und Fachkräfte entscheidet Mobilität darüber, ob Arbeitswege praktikabel und Standorte somit überhaupt attraktiv sind.
Das Konzept untersucht, wo kleinere Kommunen oder Gewerbestandorte nicht ausreichend angebunden sind und welche Angebote besser verknüpft werden können. Ziel ist ein konkreter Maßnahmenplan für bessere Erreichbarkeit, mit stärkerer ÖPNV-Verknüpfung, datenbasierten Entscheidungshilfen und perspektivisch auch autonomen Verkehrsmitteln.
Projektsteckbrief
| Art des Projekts: | Konzept |
|---|---|
| Handlungsfeld: | Innovation und Technologietransformation |
| Projektverantwortung: | AMZ Sachsen |
| Auftragnehmerin: | Mobilitätswerk GmbH Dresden |
| Projektlaufzeit: | Januar 2024 bis Juni 2025 |
| Region: | Landkreis Zwickau |
Warum ist das Mobilitätskonzept wichtig?
Gute Mobilität entscheidet darüber, ob Menschen zuverlässig zur Schule, zur medizinischen Versorgung, zum Einkauf oder zu Freizeitangeboten gelangen. Besonders regionale Unternehmen brauchen zudem erreichbare Standorte und passende Verbindungen.
Der bestehende regionale ÖPNV kann die Anforderungen an eine flächendeckende und wirtschaftlich sinnvolle Anbindung häufig nicht erfüllen. Das gilt besonders für Unternehmensstandorte und kleinere Kommunen.
Unser Mobilitätskonzept macht den Bedarf sichtbar, bewertet bestehende Angebote sowie Defizite und zeigt konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf.
Das Mobilitätskonzept beantwortet zentrale Fragen:
Was sind die Schwerpunkte des Mobilitätskonzepts?
Ein Schwerpunkt liegt auf Mobilitätsknoten. Das sind Orte, an denen verschiedene Angebote zusammengeführt werden können: ÖPNV, Sharing-Angebote, Ladeinfrastruktur, ergänzende Dienstleistungen und Informationsangebote.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung einer Onlineplattform. Sie stellt Daten aus Verkehr, Mobilität und Daseinsvorsorge räumlich dar. So wird sichtbar, wo Angebote bereits gut verknüpft und wo Verbesserungen nötig sind.
Außerdem werden neue Mobilitätslösungen wie vernetzte Mobilität, neue Antriebe und autonomes Fahren als mögliche Ergänzung geprüft. Besonders relevant ist das dort, wo der bestehende ÖPNV Unternehmensstandorte oder kleinere Kommunen nicht ausreichend oder nicht wirtschaftlich tragfähig anbinden kann.
Wie läuft das Projekt ab?
- 1Sammlung und Aufbereitung relevanter Mobilitätsdaten
- 2Analyse bestehender Angebote und Infrastrukturen
- 3Bewertung des aktuellen und künftigen Bedarfs
- 4Räumliche Auswertung von Daten zu Mobilität, Verkehr und Daseinsvorsorge
- 5Identifikation wichtiger Mobilitätsknoten und Angebotslücken
- 6Betrachtung von Best-Practice-Beispielen
- 7Prüfung ergänzender Mobilitätslösungen, auch im autonomen Personenverkehr
- 8Entwicklung von Maßnahmen und möglichen Pilotprojekten
- 9Erstellung eines Umsetzungsplans für Landkreis und Kommunen
Welche Ergebnisse entstehen?
Am Ende steht ein Projektbericht für den Landkreis Zwickau mit:
Die Plattform zeigt Daten mit geografischem Bezug und kann erste Hinweise geben, in welchen Räumen Angebotsverbesserungen oder Ergänzungen sinnvoll sind. Sie soll langfristig Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Planungsbüros unterstützen – auch bei ähnlichen Projekten anderer Regionen.
Nächste Meilensteine
FAQ zum Mobilitätskonzept Landkreis Zwickau
Ein Projektbericht mit Analyse, Lösungsvorschlägen, möglichen Pilotprojekten, Onlineplattform, Leitfaden und Aktionsplan.
Autonomes Fahren wird als mögliche künftige Ergänzung des ÖPNV geprüft. Besonders dort, wo Unternehmensstandorte oder kleinere Kommunen nicht ausreichend angebunden sind, können autonome Personenverkehrsmittel perspektivisch eine Lösung sein.
Sie liefert Daten mit geografischem Bezug. Dadurch können Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Planungsbüros besser einschätzen, wo Mobilitätsangebote ergänzt oder verbessert werden sollten. Sie kann zudem eine Vorbildwirkung für andere Regionen haben.
Die Onlineplattform stellt Daten aus Verkehr, Mobilität und Daseinsvorsorge räumlich dar. Sie hilft dabei, Angebotslücken, Verknüpfungen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.
Für Pendler, Auszubildende, Schichtarbeiter, Fachkräfte, Einwohnerinnen und Einwohner, Kommunen, Unternehmen, Mobilitätsanbieter und weitere regionale Akteure.
Verantwortlicher ITAS-Konsortialpartner ist das AMZ Sachsen. Die Erarbeitung erfolgt durch die Mobilitätswerk GmbH Dresden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Zwickau.
Eine Planungsgrundlage zur Weiterentwicklung der Mobilität im Landkreis Zwickau. Sie untersucht Bedarf, Angebote, Lücken und mögliche Zukunftslösungen.
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