Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Automobil- und Zulieferindustrie. Deshalb untersucht unsere Studie, wie die grenzüberschreitende Schienenverbindung zwischen Plauen, Bad Brambach und Cheb in Tschechien zur besseren Vernetzung von Unternehmen, Fachkräften und Lieferketten beitragen kann.
Projektsteckbrief
| Art des Projekts: | Studie |
| Voller Name: | „Grenzüberschreitende Mobilität für vogtländische Zulieferer“ |
| Handlungsfeld: | Innovation und Technologietransformation |
| Verantwortlicher ITAS-Konsortialpartner: | IHK Chemnitz |
| Auftragnehmerin: | Dornier Consulting GmbH |
| Projektlaufzeit: | Juni 2024 bis März 2025 |
Ausgangssituation und Ziele der Studie
Die Automobil- und Zulieferindustrie im Vogtland ist eng mit Partnern in Tschechien und der Slowakei verbunden. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor anspruchsvollen Aufgaben bei Logistik, Fachkräftegewinnung und nachhaltiger Mobilität.
Die Studie untersucht in diesem Zusammenhang die Potenziale der Bahnverbindung Plauen – Bad Brambach – Cheb für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr. Im Fokus stehen die Anforderungen vogtländischer Zulieferunternehmen sowie die Vernetzung mit Automobilherstellern, OEM, und direkten Zulieferern,1st Tier Supplier, in den Nachbarländern.
Ziel ist es, die entsprechenden Mobilitäts- und Warenströme zu analysieren, die Erreichbarkeit zwischen dem Vogtland und der Fachkräfteregion Karlovy Vary zu verbessern und daraus konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Bahnverbindung abzuleiten.
Dabei werden auch die wirtschaftlichen und verkehrlichen Effekte für Unternehmen, Beschäftigte und internationale Lieferketten bewertet.
Weil die Region langfristig profitiert
Eine bessere grenzüberschreitende Anbindung kann für Unternehmen neue Potenziale bei Fachkräftesuche, Logistik und Kooperationen erschließen. Gleichzeitig stärkt sie die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Vogtland für bestehende Betriebe und Unternehmen, die sich hier neu ansiedeln wollen.
Gut zu wissen: Auch andere Branchen können von einer verbesserten Erreichbarkeit profitieren, dazu zählen andere Industrien, Dienstleister, Tourismus und Gesundheitswirtschaft.
Potenziale der stärkeren Verlagerung auf die Schiene
Meilensteine des Projekts
FAQ zur Studie „Grenzüberschreitende Mobilität für vogtländische Zulieferer“
Sie analysiert die Potenziale der Bahnverbindung Plauen – Bad Brambach – Cheb für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr. Die Strecke ist für die Region wichtig, denn sie verbindet das Vogtland mit Wirtschaftspartnern in Tschechien sowie der Slowakei und unterstützt die Mobilität von Unternehmen, Beschäftigten und Lieferketten.
Die Supply Chain umfasst alle Prozesse und Akteure der Liefer- und Wertschöpfungskette – vom Zulieferer über den Produzenten und den Transporteur bis zum fertigen Produkt.
OEM (Original Equipment Manufacturer) sind Fahrzeughersteller. 1st Tier Supplier sind besonders eng mit diesen verbundene Zulieferer – sie liefern ihre Komponenten oder Systeme direkt an die Hersteller.
Sie kann Transporte klimafreundlicher gestalten, Lieferketten stabilisieren, die Erreichbarkeit verbessern und so die Attraktivität der Region für Fachkräfte und sich neu ansiedelnde Unternehmen erhöhen.
Verantwortlicher ITAS-Konsortialpartner ist die IHK Chemnitz. Die Studie wird von der Dornier Consulting GmbH durchgeführt.
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